Wann und wie möchten Sie Yoga erleben?

 

 

                               Wie Yoga glücklich macht

Yoga üben allein macht schon glücklich, denn jede Übungspraxis lässt dich erfahren, dass du selber etwas für dein körperliches und geistiges Wohlbefinden tun kannst.

       

                               Freue Dich in dieser Übungsreihe

 

                                        Fingerspitzen spreizen / Fäuste ballen

Strecke deine Arme nach vorne aus, einatmend balle deine Fäuste, ausatmend spreize deine Finger. Führe dies Übung 6x aus.

Wirkung: Die Übung stärkt die Handgelenke und die Armmuskulatur, regt die Blutzirkulation in den Venen an.

                                                         Die Knospe

Balle die Hände zu Fäusten, drücke sie fest. Stelle dir vor, deine Fäuste seien zwei Blüten, die sich langsam im Sonnenlicht öffnen. Mit starkem Druck öffne nun langsam deine Hände und spreize die Finger, bis sie weit geöffnet sind. Halte sie kurz in Spannung. Nun schließe sie mit dem gleichen Gegendruck deine Hände langsam zurück zur Faust. Lockere deine Hände und Finger. Wiederhole noch 3 - 4x.

Wirkung: Die Übung hält die Finger elastisch, regt die Durchblutung an, lockert steife Finger.

                                                  Übung für die Handgelenke

Strecke deine Arme nach vorne, sodass die Handinnenflächen nach vorne zeigen und die Fingerspitzen nach oben gerichtet sind. Einatmend drehe die Hände nach innen, sodass die Fingerspitzen im Idealfall zueinander schauen, ausatmen drehe deine Hände nach außen. Die Arme sollten die ganze Zeit durchgestreckt bleiben. Wiederhole diese Übung 6x. Dann lockers du deine Arme und lässt sie entspannt in deinen Schoß sinken. 

Wirkung: Die Übung hält die Handgelenke geschmeidig und stärkt sie, kräftigt auch die Armmuskulatur. 

 

                                             

 

                                                       Diagonale Dehnung

Komme in den Vierfüßlerstand. Deine Hände stehen nicht direkt unter den Schultern, sondern etwa eine Handlänge davor. Spreize deine Finger. Lege dir gegebenenfalls eine zusammengefaltete Decke unter die Knie! Lege deine linke Hand vor die rechte auf den Boden. Dehne dich über die Hand nach vorne, während du ausatmend dein Becken weit nach hinten ziehst. Das Becken bleibt in der Luft. Deine beiden Unterarme berühren den Boden möglichst nicht. Dehne wohlig deine linke Achsel und deine linke Flanke. Kehre einatmend zurück in den Vierfüßlerstand. Nun liegt deine rechte Hand vor deiner linken. Ziehe ausatmend das Becken nach hinten Dehne nun so weit es dir möglich ist deine rechte Achsel und Flanke. Wiederhole dies einige Mal im Rhythmus deines Atem. Spüre immer wieder aufs neue, wieviel Dehnung dir guttut. Achte auf deinen Nacken!

Happiness Faktor: Entspannt den Atem Lässt dich wieder wohlig auf- und durchatmen. Gibt dem Atem Raum und Weite.

                                                            Gedrehte Dehnung

Komme in den Vierfüßlerstand. Deine Hände stehen nicht direkt unter den Schultern, sondern eine Handlänge davor. Lege deine linke Hand so auf den Boden, dass die Fingerspitzen nach rechts weisen. Führe die linke Hand um das rechte Handgelenk herum und strebe dann mir ihr weit nach rechts vorne. Beuge den rechten Arm so an, dass der Unterarm senkrecht steht. Drehe dich nach rechts und dehne dich wohlig nach rechts vorne. Kehre durch den Kraftvollen Druck deiner rechten Hand gegen den Boden wieder zurück in den Vierfüßlerstand. Wiederhole diese Übung einige Male im Rhythmus deines Atems zu jeder Seite.

Happiness Faktor: Gibt dem Atem Raum und Weite. Erlaubt im Wechsel die Erfahrung wohligen Loslassens und der eigenen Kraft.

                                             Intensivierung der Ausatmung

Bewusstes tiefes Ausatmen ist das beste Mittel, um innerlich " Luft abzulassen " wenn der Geist aufgewühlt und unruhig ist.

Die Übung: Komme in einen bequemen und aufrechten Sitz deiner Wahl. Lasse zunächst eine kleine Weile deine Aufmerksamkeit mit deiner Atmung sein. Lasse den Atem geschehen. Werde dir bewusst, wie du deinen Atem erfährst. Wie lang und tief ist er gerade jetzt? In welchem Maße fließt dein Atem?Atme ruhig ein und entweder mit fff... oder sss... aus Probiere aus, welcher Laut dir leichter fällt und dir lieber ist. Fahre für einige Minuten fort, immer entspannt und ruhig einzuatmen und mit einem der beiden Konsonanten auszuatmen. Beobachte, wie dein Ausatem dadurch von alleine immer länger und tiefer wird. Spüre wie kraftvoll deine Bauchdecke sich zusammenzieht, um die Luft gegen den Wiederstand der Lippenbremse auszuatmen. Halte inne wenn du merkst, dass du beginnst sich anzustrengen. Entspanne Lippen und Mund. Spüre nach: Wie hat sich dein Atem verändert? Ist er länger und tiefer geworden? 

Die Übung kräftigt das Zwerchfell, und damit die Bauchatmung, sowie die Muskeln der Bauchdecke und vermittelt dadurch das Gefühl einer stabilen Mitte.

                                                                                                                                                                                                                                                                          

 

 

 

                                                          Ich wünsche Euch ganz viel Licht

                                                                                             Marie Steinweller